Handlungsorientierter Musikunterricht

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locke
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Handlungsorientierter Musikunterricht

Beitrag von locke » 2. Mai 2014 13:37

Hallo,
ich beschäftige mich gerade mit dem Thema "handlungsorientierter Musikunterricht" und hätte dazu einige Fragen.
Zunächst habe ich mich mit "hören und verstehen" von Rauhe et al. beschäftigt und zahlreichen Kritiken, die darüber geschrieben wurden. Kann es sein, dass sich die ursprüngliche Handlungsorientierung also gar nicht mit praktischem Musikmachen beschäftigt hatte und eigentlich 'Reden über Musik' in der Gruppe im Zentrum stand? Es wird immer von Kommunikationstheorie und Hermeneutik gesprochen...

Zu aktuellen Auffassungen, was denn handlungsorientierter Unterricht ist, finde ich zwar in der allgemeinen Didaktik aber nichts in der Musikdidaktik. Hier beziehen sich alle nur auf das Werk in den 70ern.
Was ist Handlungsorientierung im Klassenmusizieren, Singen, in ästhetischer Praxis nach Wallbaum...?
Das Musizieren selbst kann es nach meinem Verständnis nicht alleine sein, weil es dann der musischen Bildung entsprechen würde. Ist es möglicherweise der Anspruch gemeinsam zu planen und reflektieren? Ist es die angestrebte Verbindung von Theorie und Praxis?

W. M Stroh bezieht sich wiederum auf Tätigkeitspsychologie?

Handlungsorientiert könnte man doch theoretisch überall arbeiten, also fächerübergreifend, interkulturell, szenisch...

Ihr seht, ich stehe vor vielen Fragen und sehe den bekannten Wald vor lauter Bäumen bzw. Theorien nicht mehr. Ich bin sehr auf eure Hilfe angewiesen und wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir weiterhelfen könntet!
Danke im Voraus!
Liebe Grüße
locke

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