Computer im Musikraum

Welche Soundkarte? Welches MIDI-Keyboard? Soundmodul oder Softsynth? …

Moderator: JueBunse

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Grit
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Computer im Musikraum

Beitrag von Grit » 22. Mai 2005 10:57

Hallo!
Am Mittwoch kommen ein paar Leute in unsere Schule, die bei uns in jedem Fach- und Klassenraum einen Rechner installieren, das Netzwerk einrichten und danach auch alles betreuen. Da ich wenig Ahnung von Hardware habe, wollte ich gerne Tipps, was ich den Spezies an Wünschen/Vorderungen für den Musikraum-Pc mitteilen kann.
Soweit ich informiert bin, bekommen wir ausrangierte Pcs von der Stadt, trotzdem will ich erstmal Optimalforderung stellen.
Ich suche Musiklehrer, die an Hauptschulen in Dortmund und Umgebung arbeiten und Interesse an einem Supervisions-/Unterstützungskreis (nicht kommerziell!) haben, der sich regelmäßig trifft. Bei Neugierde bitte Mail an mich.

stroem
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Musikraum-PC

Beitrag von stroem » 22. Mai 2005 21:46

Es reicht ein PC mit Pentium II-Prozessor und mit 350 MHz. Alles darüber umso besser, aber nicht unbedingt erforderlich. Wichtig ist der Arbeitsspeicher, der mindestens 256 MB betragen sollte. Die Festplatte sollte eine mit einer Geschwindigkeit von 7200 rpm sein. Die alte, die drin ist, für das Betriebssystem und die Programme nutzen. Eventuell dort eine zweite Partiton, auf der Daten liegen, die nicht geändert werden (Samples z.B.). Auf die neue Platte Datenpartition(en). Auch die Auslagerungsdatei könnte man auf die neue Platte legen, weil die schneller ist.
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Grit
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Beitrag von Grit » 22. Mai 2005 23:07

Dankeschön, Stroem, das hilft mir echt eiter!
Bild
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Markus Galla
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Beitrag von Markus Galla » 23. Mai 2005 08:36

Hallo Grit,

warte einfach erstmal ab, was für Rechner Du überhaupt bekommst.
Von guten Marken-PCs bis Standard Büro-PCs ohne Soundkarte, ausreichend Speicher und Uraltprozessor (wie bei der Stadt durchaus gebräuchlich) ist alles drin.
Da die Stadt in der Regel keine großen Anforderungen an die Büro-Rechner stellen muss (maximal müssen diese Internet tauglich sein!), besitzen diese Rechner meistens auch nur die für die tägliche Arbeit benötigte Ausstattung. Oftmals kann man auf diesen Rechnern noch nichtmals ein modernes Betriebssystem installieren (sprich, das für Audio unumgängliche Windows XP lässt sich dann nicht installieren!).
Nachträgliche Versuche des Einbaus einer Soundkarte, DVD-Rom Laufwerk, Speicher etc. sind häufig teuerer als der Neukauf eines entsprechenden Rechners.
Ich spreche da aus Erfahrung, weil ich eine Schule kenne, an der das genau so gelaufen ist. Die Enttäuschung war natürlich groß!
Forderungen stellen konnte man da überhaupt nicht, sondern nur das nehmen, was man bekommen kann.
Die Rechner werden nun lediglich für's Internet benutzt, Audio-Anwendungen sind unmöglich (Windows 98, keine Soundkarte, keine CD-Rom Laufwerk, zu wenig Speicher).

Wenn Du allerdings Anforderungen stellen kannst, hängt es davon ab, was Du machen möchtest.

Für die Arbeit mit einem Sequencer-Programm (ohne Software-Instrumente) reicht ein mäßig schneller Rechner mit installierter Wavetable-Soundkarte.
USB sollte für den Anschluss eines Midi-Interfaces oder noch besser eines kleinen Keyboards mit USB-Anschluss (sehr günstig z. B. von M-Audio) vorhanden sein.
Unter 256 MB Arbeitsspeicher brauchst Du gar nicht erst anzufangen. Das ist wirklich für fast jedes Betriebssystem die Minimalanforderung.
Wenn die Rechner nicht für Audio-Aufnahmen benötigt werden (davon gehe ich aus, sonst bräuchtest Du nämlich auch noch ein halbwegs vernünftiges Audio-Interface bzw. ein Mischpult), reicht auch eine langsame Festplatte. Sprich: Darum musst Du Dir dann keine Gedanken machen.

Der weitaus kritischere Teil ist das Betriebssystem. Windows XP ist sehr anspruchsvoll in Bezug auf die Rechnerausstattung. Hier spielen dann solche Dinge wie BIOS, Chipsatz auf dem Mainboard etc. eine große Rolle. Auf älteren Rechnern lässt sich dieses Betriebssystem meistens ohne ein BIOS-Update gar nicht erst installieren bzw. läuft es später nicht stabil. Leider ist allerdings Windows XP auch das einzige Betriebssystem, welches überhaupt in der Lage ist, MIDI-Anwendungen mit stabilem Timing laufen zu lassen. Deshalb setzt aktuelle Software auch Windows XP voraus. Lass Dir nur nicht das bei Informatikern und Netzwerkspezialisten beliebte Windows 2000 aufs Auge drücken, denn damit ist es fast unmöglich, Audio-Software ans Laufen zu bekommen.

Achte vor allem darauf, dass die Rechner möglichst ähnlich ausgestattet sind. Nichts ist ärgerlicher als eine unterschiedliche Konfiguration und Ausstattung der Rechner. Dann hat der eine Schüler einen Top-Rechner und der andere Schüler muss an einer Gurke arbeiten. Das steigert nicht gerade die Zufriedenheit der Schüler und die des Lehrers schon gar nicht. Ich habe unter einer solchen Situation arbeiten müssen und kann Dir sagen, dass das nicht gerade angenehm war.

Du siehst, es ist alles nicht so ganz leicht.
Ohne eine genaue Beschreibung der späteren Anwendungsgebiete lässt sich aber eine Minimalanforderung an den Rechner auch nur schwer aufstellen. Letztlich wirst Du sowieso nehmen müssen, was man Dir anbietet.

Viele Grüße,

Markus

stroem
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Beitrag von stroem » 23. Mai 2005 09:59

Markus Galla hat geschrieben: ..... das für Audio unumgängliche Windows XP......
Sorry Markus, aber das ist ja nicht wahr. Du denkst doch (was Dich fachlich ja ehrt, aber) von einer viel zu hohen Warte aus. Und ab PIII und 512 MB RAM läuft Win XP einwandfrei.
Nachträgliche Versuche des Einbaus einer Soundkarte, DVD-Rom Laufwerk, Speicher etc. sind häufig teuerer als der Neukauf eines entsprechenden Rechners.
Auch das ist nicht richtig, sofern es sich um wenigstens Pentium II-Rechner handelt. Ein DVD-Laufwerk braucht man nicht unbedingt, es lässt sich auf einem P II mit Win98 aber gut verwenden. Mit einem kleinen Registry-Eintrag spielt der Media-Player9 auch die DVD ab. Eine Soundkarte (mit für schulische didaktische Belange vollkommen ausreichenden Fähigkeiten) bekommt man fürn Appel undn Ein.

Leider ist allerdings Windows XP auch das einzige Betriebssystem, welches überhaupt in der Lage ist, MIDI-Anwendungen mit stabilem Timing laufen zu lassen.
Auch das, so leid es mir tut, ist nicht wahr. Für das, was man sinnvollerweise in der Schule aus didaktischer Sicht macht und machen kann und auch nur braucht, geht das wunderbar. Auch eine Vorbereitung des Lehrers (Piano-Begleitung zu einem Lied) reicht das vollkommen mit Win98 und PII. Man sollte KollegInnen, die in die Technologie einsteigen wollen, nicht so verschrecken. Auch muß man nicht jeden Gimmick mitmachen, die neueste Software braucht man schon gar nicht.
Es geht in der allg.bild. Schule um Didaktik und nicht um berufliche Ausbildung.

In allen anderen Punkten gebe ich Markus gerne Recht. Liegen Grit konkrete Angaben über die vererbten Rechner vor, kann man natürlich genaueres sagen. Auch kann man leider nur bestätigen, dass Leute, die vom Schulbetrieb keine Ahnung haben, keine guten Berater sind.
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Markus Galla
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Beitrag von Markus Galla » 23. Mai 2005 10:53

Sorry Markus, aber das ist ja nicht wahr. Du denkst doch (was Dich fachlich ja ehrt, aber) von einer viel zu hohen Warte aus. Und ab PIII und 512 MB RAM läuft Win XP einwandfrei.
Das kannst Du so pauschal gar nicht sagen. Auf dem PIII meiner Frau mit sogar noch wesentlich mehr Speicher klappte das Update auf Windows XP erst nach Erneuerung des BIOS und auch hier nur mit viel Trickserei. Technische Artikel zu diesem Problem findet man auf der Microsoft-Internetseite. Viele Updates für Win XP verweigern außerdem ebenfalls ihren Dienst und der Rechner läuft mehr schlecht als recht. Auf anderen Rechnern konnte ich Win XP gar nicht erst installieren. Wie gesagt, weiter hilft hier die Microsoft-Seite.
Auch das ist nicht richtig, sofern es sich um wenigstens Pentium II-Rechner handelt. Ein DVD-Laufwerk braucht man nicht unbedingt, es lässt sich auf einem P II mit Win98 aber gut verwenden. Mit einem kleinen Registry-Eintrag spielt der Media-Player9 auch die DVD ab. Eine Soundkarte (mit für schulische didaktische Belange vollkommen ausreichenden Fähigkeiten) bekommt man fürn Appel undn Ein.
Das CD/DVD-Laufwerk brauchst Du ja mittlerweile schon zum Installieren der Software. Viele Büro-Rechner haben diese Laufwerke nicht eingebaut, um Mitarbeiter am Abspielen von CDs etc. zu hindern. Selbst Diskettenlaufwerke sind dort selten anzutreffen, weil Software über das Netzwerk installiert wird. Eine Soundkarte mit Wavetable, der auch von der später verwendeten Audio-Software ansprechbar ist, kostet nunmal Geld. Auf einen ganzen Musikraum mit mehreren Rechnern hochgerechnet, ist das nicht gerade billig.
Auch das, so leid es mir tut, ist nicht wahr. Für das, was man sinnvollerweise in der Schule aus didaktischer Sicht macht und machen kann und auch nur braucht, geht das wunderbar. Auch eine Vorbereitung des Lehrers (Piano-Begleitung zu einem Lied) reicht das vollkommen mit Win98 und PII. Man sollte KollegInnen, die in die Technologie einsteigen wollen, nicht so verschrecken. Auch muß man nicht jeden Gimmick mitmachen, die neueste Software braucht man schon gar nicht.
Es geht in der allg.bild. Schule um Didaktik und nicht um berufliche Ausbildung.
Sofern es noch Software gibt, die alte Betriebssysteme sicher unterstützt, ist Dein Einwand richtig. Doch: Logic Fun wird von Emagic nicht mehr vertrieben. Die kostenlosen Education-Varianten von Cubasis ebenfalls nicht mehr (zumindest konnte ich auf der Steinberg-Seite keinen Download-Link mehr finden und die Links anderer Seiten funktionieren auch nicht mehr). Die Hersteller setzen immer mehr auf die Education-Varianten der aktuellen Produkte, weil der Support für alte Produkte und Betriebssysteme einfach zu teuer ist. Diese Diskussion wurde hier im Forum schon an anderer Stelle geführt. Klar, wird es immer die eine oder andere Freeware geben, die auch noch unter Win 98 funktioniert. Doch wie lange noch? Viel zu schnell wird dann auch der Wunsch nach einer zeitgemäßen Software kommen, die dann vielleicht auf den alten und zuvor aufgemotzten Rechnern nicht mehr oder nur schlecht läuft. Im Unterricht sollten Inhalte und der Spaß am Umgang mit Musik im Vordergrund stehen, nicht der alltägliche Kampf mit dem Rechner.
Natürlich würde auch ich nehmen, was ich kriegen kann. Doch möchte ich nur vor allzu hohen Erwartungen und den eventuell anfallenden Erweiterungskosten warnen. Hier geht schnell die Rechnung "alte, erweiterte Rechner günstiger als neue, aktuelle Rechner" nicht mehr auf.

Versteht mich an dieser Stelle bitte nicht falsch. Ich kann meine Liedbegleitung mit einer alten, verschrammelten Akustik-Gitarre machen oder mit einem Playback in Studio-Qualität, produziert auf einer sündhaft teuren Workstation. Letztlich entscheidet der Lehrer selbst über Gelingen oder Nichtgelingen seines Unterrichts, nicht die Technik. Wenn allerdings die Schüler im Digitalzeitalter aufwachsen und der Musiklehrer immer noch mit einem CD-Player der ersten Generation und Schallplatten gegen MP3-Stick & Co mithalten soll, wird es für diesen zunehmend schwerer, die Schüler zu begeistern. Um es anders zu sagen: Ein Erdkundelehrer arbeitet auch nicht mit Karten vom Vorkriegs-Deutschland....

Allerdings ist es - wie gesagt - auch müßig, hier darüber zu diskutieren, solange über die von der Stadt gelieferten Rechner keine Details bekannt sind. Erst dann kann man anfangen zu planen und zu kalkulieren.
Je nach Ausstattung und Anforderungsprofil wird man dann eventuell eine Überraschung erleben oder auch nicht.

Viele Grüße,

Markus

Grit
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Beitrag von Grit » 23. Mai 2005 21:52

Hallo!
Danke für die vielen tollen Tipps!
Es wird nur EINEN Lehrerrechner im Musikraum geben, mit dem will ich AUCH aufnehmen können. (Ein gutes kleines Mischpult habe ich schon.)
Aber interessant ist auch das, was ihr über mehrere Schülerrechner sagt, weil ja auch unser PC- Raum für Musikbelange tauglich sein soll. (Will da dann WP- Kurse und kleine Einheiten im Musikunterricht anbieten.)
Gruß,
Grit.
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Beitrag von Grit » 23. Mai 2005 22:36

Ich möchte noch was ergänzen.
Meine Schule kommt in den Genuss, bei einem Pilotprojekt teilnehmen zu dürfen.
Ziel des Pilotprojektes: dosys.SchoolSolutionSet.eXtended" (d3SX) ist es, die IT-Unterstützung auf der Basis konkreter Vereinbarungen je Schule zu zentralisieren. Mehr dazu steht unter folgender Website:
http://dosysweb.digistadtdo.de/cgi-bin/index.pl/d3sx
Die Spezialisten von Dosys kommen aus meiner Sicht als Dienstleister zu uns..und nicht als Almosenbringer.
Deswegen gehe ich erstmal davon aus, dass sie sich bemühen werden, unserer Schule zu helfen, zukünftig technisch einen zeitgemäßen Musikunterricht durchführen zu können.
Die Unterstützung meines Schuldirektors habe ich, was das betrifft auf jeden Fall. Zumindest in den Musikraumcomputer könnte eventuell auch noch finanziell ein wenig zugeschustert werden. (Wozu sonst so moderne Sachen wie Beamer unter der Decke??!?) Vielleicht wird sogar...mit fachlicher Aussage der Spezialisten.... auch ein neuer Computer angeschafft werden, mit eben jener Begründung, dass es auf lange Sicht teurer sein wird, den alten Rechner aufzumotzen, statt einen neuen zu erwerben.
Gruß,
Grit.
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Beitrag von Markus Galla » 25. Mai 2005 07:22

Hallo Grit,

sollte tatsächlich doch eine Neuanschaffung im Raume stehen, so kann ich Dir nur empfehlen, Dir mal den neuen Mac Mini anzuschauen.

Vorteile:
  • .Vollversion des neuen Betriebssystems Tiger, nicht nur als Recovery-Version, sondern mit vollwertiger und dazu kostenloser Lizenz
    .modernes, für Audio- und Video-Anwendungen optimiertes Betriebssystem mit sehr guter Performance
    .Garage-Band als für den Unterricht optimale Musiksoftware mit vielen Software-Instrumenten bereits enthalten
    .Plug & Play für viele Geräte ohne Treiberinstallation
    .Apple-Loops, aus denen selbst musikalisch nicht vorgebildete Schüler schnell zu ansprechenden musikalischen Ergebnissen kommen können
    .Video-Schnittsoftware/DVD-Authoring-Software bereits enthalten
    .Leichte Bedienbarkeit des Betriebssystems auch für ungeübte Computer-User
    .Extrem kleine Hardware und dadurch einen sehr aufgeräumten Computertisch mit viel Platz für Bücher, Hefte etc.
Die Liste ließe sich noch fortsetzen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist optimal und für Schulen räumt Apple einen Sonderpreis ein. Der Rechner kostet nicht mehr als ein vergleichbarer PC, bei dem Du allerdings häufig noch nichtmals eine vollwertige Windows XP-Version dabei bekommst.
Übliche PC-Hardware lässt sich ohne Probleme anschließen.
Brauchbare Audio-Interfaces gibt es schon ab ca. 60 Euro.

Ich habe mir das System selbst angeschaut und war von seiner geringen Größe und enormen Leistungsfähigkeit schwer beeindruckt. Für Schulen könnte dies richtungsweisend sein.
Für die Netzwerk-Spezialisten an Schulen ist das Betriebssystem wahrscheinlich ein Traum, weil es im Hintergrund auf Unix basiert und mit Unix/Linux-Kenntnissen sogar perfekt administriert werden kann.

Ich habe GarageBand jetzt auf meinem Powerbook längere Zeit getestet und finde es für den Einsatz in der Schule optimal.

Wenn Du dann auf dem Lehrer-Rechner eventuell sogar Logic Express 7 installiert hast, kannst Du dort die Garage Band-Projekte Deiner Schüler laden und in einer professionellen Umgebung weiter bearbeiten.

Dies nur als Tipp am Rande, sofern es doch auf eine Neuanschaffung hinauslaufen sollte.

Viele Grüße,

Markus

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michael fromm
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Beitrag von michael fromm » 26. Mai 2005 10:41

Ich habe GarageBand jetzt auf meinem Powerbook längere Zeit getestet und finde es für den Einsatz in der Schule optimal.
ihr lieben,
auch wenn es nicht meiner art entspricht, "ich auch, ich auch" zu rufen/schreiben, mache ich eine ausnahme ;-)

garageband ist für den musikunterricht DAS programm schlechthin (lieber markus, sag das ruhig lauter!) . nein, ich will nicht zu grabenkämpfen aufrufen. ich will euch lediglich dazu animieren, einmal mit diesem programm zu spielen.

es ist unglaublich günstig, wird regelmäßig upgedatet etc. und kann einfach alles das, was wir im musikunterricht brauchen.

damit hat man ausgesorgt.

und wer als musiker einmal mit dem mac gearbeitet hat, will nie mehr was anderes (das nur am rande) ;-)

liebe grüße
michael fromm
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www.musik-fromm.de

JueBunse
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iBooks als Mac-mini-Ersatz

Beitrag von JueBunse » 1. Jun 2005 16:41

Hallo zusammen,

ich kann Markus und Michael bezüglich des Programms Garage Band nur zustimmen (auch wenn es schon toll wäre, wenn mehrere Spuren in der Notenansicht gleichzeitig angezeigt würden ...) und möchte hier nur kurz die Apple iBooks ins Gespräch bringen:
Sie bieten die gleiche Leistung wie die Mac minis, benötigen aber kein weiteres Zubehör (außer den Audio-Interfaces) und sind transportabel, was bei mehreren Musikräumen in unterschiedlichen Etagen einen großen Vorteil darstellt.
Bei der Anschaffung mehrerer Einheiten plus einer Airport-Station und der Apple Remote-Software ist das Musikerglück nahezu vollkommen (ich spreche aus glücklicher Eigenerfahrung ...).

So, ich hoffe alle Münder wässrig gemacht zu haben, viele Grüße,
Jürgen Bunse
Gruß,

Jürgen Bunse

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