Computer für den Musikraum: Windows-PC vs. Apple Macintosh

Welche Soundkarte? Welches MIDI-Keyboard? Soundmodul oder Softsynth? …

Moderator: JueBunse

Welche Rechner-Plattform setzt Ihr im Musikunterricht ein?

Windows-PC mit Windows 95/98/ME
2
18%
Windows-PC mit Windows 2000
2
18%
Windows-PC mit Windows XP
2
18%
Apple Macintosh mit MAC OS 8 oder älter
0
Keine Stimmen
Apple Macintosh mit MAC OS 9
2
18%
Apple Macintosh mit MAC OS 10
3
27%
Linux
0
Keine Stimmen
anderes System
0
Keine Stimmen
Ich benutze keine Computer im Musikunterricht
0
Keine Stimmen
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 11

Markus Galla
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Computer für den Musikraum: Windows-PC vs. Apple Macintosh

Beitrag von Markus Galla » 7. Mai 2004 09:06

Computer für den Musikraum: Windows-PC vs. Apple Macintosh

In der Mailingliste wird nun seit einigen Tagen heftig diskutiert, welche Plattform die bessere Plattform für den Einsatz im Musikunterricht sei. Hier im Forum bietet sich mehr Raum für die Diskussion, die ich hiermit an dieser Stelle weiterführen möchte.

Schreibt doch bitte über die Erfahrungen mit beiden Plattformen.
Eventuell lässt sich daraus am Schluss eine kleine Tabelle erstellen, aus der die Pro's und Con's abzulesen sind.

Bitte schreibt unbedingt dazu, mit welchem Betriebssystem/welchem Prozessor/welcher Software Ihr Eure Erfahrungen gemacht habt, da ein fairer Vergleich sonst nicht möglich wäre. So würde ein direkter Vergleich von Windows 98 mit MacOS 10 oder Windows XP mit MacOS 9 sicherlich hinken.
Bitte schreibt auch dazu, welches System Ihr aufgrund der gemachten Erfahrungen bei einem Neukauf bevorzugen würdet.
Das Thema "Netzwerk" möchte ich hier nicht berücksichtigen, weil dort unterschiedliche Erfahrungen existieren und diese nicht immer auf die Plattform selbst zurückzuführen sind, sondern auch viel mit dem eigenen Wissen um Netzwerktechnik zu tun haben.

Ich habe eine Umfrage zur Verbreitung der Plattformen mitsamt Betriebssystem angehängt. Bitte beteiligt Euch doch auch an dieser.

Viele Grüße,

Markus
Zuletzt geändert von Markus Galla am 25. Okt 2004 09:15, insgesamt 2-mal geändert.

Binimaja2000
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Beitrag von Binimaja2000 » 7. Mai 2004 11:59

Da ich auf die in Schule vorhandenen Systeme zurückgreifen muss und auch zu Hause unter Windows arbeite, bleibt keine große Wahl. In der Schule sind die Rechner mit Windows 2000 professional oder z.T. noch mit Windows 98 ausgestattet, was für die bisherigen Anwendungen vor allem mit Logic fun ausreichte.
Sabine

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Dirk Bechtel
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Beitrag von Dirk Bechtel » 7. Mai 2004 15:55

Wir haben ein kleines Musik-Multimedia-Studio an der Schule: ein eigener Unterrichts-Raum mit 6 iMacs (System 9, Logic Silver,...) und einem G4 (MacOS 9 und X, Logic Gold, zusätzlich Mischpult mit Mikrofonen, GM-Modul, Aktiv-Nahfeldmonitore... fast wie bei mir zu Hause :-) ).

Auf MacOS X sind wir u. a. deshalb noch nicht umgestiegen, weil kein Geld für ein Logic-Update da ist und außerdem Band-in-a-box noch gar nicht unter X läuft. (Privat arbeite ich schon länger mit MacOS X und bin sehr zufrieden - ist sehr stabil und 10.3 ist auch schön schnell).

In der Schule werden ansonsten nur PCs eingesetzt; die SchülerInnen haben aber keine Schwierigkeiten die Macs zu bedienen, wenn sie erst einmal die Rechner ausprobiert haben. Auch mehrere Fortbildungen für MusikkollegInnen (die sonst nur mit PCs arbeiten) haben wir problemlos an den Rechnern durchgeführt - die Bedienung der Anwendungen ist ja in der Regel auf beiden Systemen gleich.

Die Wartungsarbeiten der Macs gehen gegen Null - ich muss lediglich ab und zu neue Accounts für neue Klassen einrichten. Probleme mit dem System hatte ich noch nie, brauchte noch nie ein System neu zu installieren (läuft seit drei Jahren alles stabil!). Das Einrichten mehrerer Benutzer ist einfach und ich bin sehr zufrieden mit unseren Rechnern.

Deshalb würde ich auch jederzeit wieder auf Apple für unser kleines Studio setzen, auch wenn ich es jetzt komplett neu einrichten würde. Momentan scheint sich Apple ja auch immer mehr für den Education-Bereich einzusetzen - die Preise der neuen eMacs sind nur ein Beispiel dafür.

Trotzdem: ich finde es schade, dass Apple/Emagic sich mit den neuesten Versionen von Logic von der Windows-Plattform verabschiedet hat. Wir werden vermutlich (zumindest vorerst) nicht auf Logic Pro updaten, denn die KollegInnen haben zu Hause alle einen Windows-PC stehen und müssten dadurch zu Hause mit einer anderen Version als in der Schule arbeiten - das macht keinen Sinn! Bis auf weiteres werden wir also in der Schule mit Gold 4.8 statt Pro weiterarbeiten (schade - Logic Pro hat geniale neue Features! Wobei ich natürlich bei Bedarf meinen Logic Pro-Dongle mitnehme und dann in der Schule mit meiner eigenen Logic Pro-Version arbeiten kann. Die Dongle-Lösung als Kopierschutz ist wirklich praktisch!)

Viele Grüße,
--Dirk

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michael fromm
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Beitrag von michael fromm » 9. Mai 2004 07:04

da kann ich dirk nur voll und ganz zustimmen.

auch wenn meine schüler "pc-versaut" :D sind, ist es überhaupt gar kein problem, anwendungen auf dem mac durchführen zu lassen.

von dirks musiksaal träum ich noch (warte, warte nur ein weilchen ...), aber immerhin hab ich das ganze "in klein". da die neuanschaffungskosten für einen multimediatauglichen pc genau so hoch sind wie für den e-mac, ist dieser "alte" streitpunkt hinfällig.

ein weiterer vorteil ist für mich die tatsache, dass die "spezialisten" nicht in der systemsteuerung rumfummeln, wie es im "pc-labor" gerne geschieht ....

darüber hinaus waren bislang alle schüler von der grundästhetik (auch wenn sie es anders formulieren :wink: ) des macs begeistert.

liebe grüße
michael fromm
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Dirk Bechtel
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Beitrag von Dirk Bechtel » 9. Mai 2004 08:31

michael fromm hat geschrieben:ein weiterer vorteil ist für mich die tatsache, dass die "spezialisten" nicht in der systemsteuerung rumfummeln, wie es im "pc-labor" gerne geschieht ....
...und zwar sowohl unter den SchülerInnen wie unter den KollegInnen... :mrgreen:

Gast

Beitrag von Gast » 23. Okt 2004 09:02

Dirk Bechtel hat geschrieben:Wir haben .... ein eigener Unterrichts-Raum mit 6 iMacs (System 9, Logic Silver,...) ...... In der Schule werden ansonsten nur PCs eingesetzt; die SchülerInnen haben aber keine Schwierigkeiten die Macs zu bedienen, wenn sie erst einmal die Rechner ausprobiert haben. Auch mehrere Fortbildungen für MusikkollegInnen (die sonst nur mit PCs arbeiten) haben wir problemlos an den Rechnern durchgeführt - die Bedienung der Anwendungen ist ja in der Regel auf beiden Systemen gleich.
Die Wartungsarbeiten der Macs gehen gegen Null - ich muss lediglich ab und zu neue Accounts für neue Klassen einrichten. Probleme mit dem System hatte ich noch nie, brauchte noch nie ein System neu zu installieren (läuft seit drei Jahren alles stabil!). ....... Deshalb würde ich auch jederzeit wieder auf Apple für unser kleines Studio setzen, auch wenn ich es jetzt komplett neu einrichten würde. Momentan scheint sich Apple ja auch immer mehr für den Education-Bereich einzusetzen - die Preise der neuen eMacs sind nur ein Beispiel dafür. ..... Wobei ich natürlich bei Bedarf meinen Logic Pro-Dongle mitnehme und dann in der Schule mit meiner eigenen Logic Pro-Version arbeiten kann. ..... "
Meine Erfahrungen sind ein Novell-Netz mit Win98-Rechnern und Unterricht mit der ganzen Klasse an 16 Rechnern. Strikte Gruppeneinteilung, klare Aufgabenstellungen. Stabiles Netz, stabile PCs. Alles eine Frage der Konfiguration und der Erziehung.
Eine "Insellösung" mit MACs wie bei Dirk Bechtel ist toll. Warum nicht? Beneidenswerte Schule, die sich das finanziell leisten kann. Bezeichnend und natürlich auch richtig ist, dass da auch noch der Haupt-Computerraum ist, in dem die Schüler auf das vorbereitet werden, was sie in der Arbeitswelt wirklich erwartet. Dass von 1000 Schülern vielleicht einer beruflich mit MACs arbeiteiten wird, ist kein Argument für MACs in der Schule. Mein Sohn studiert am SAE und hat bis zur Hochschulreife keinen MAC gesehen. Überhaupt kein Problem. MACs in einer Berufsschule bzw. einem beruflichen Gymnasium mit Medienzug machen wieder Sinn, weil eben berufsorientiert.

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Dirk Bechtel
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Beitrag von Dirk Bechtel » 23. Okt 2004 10:27

Gast hat geschrieben:Eine "Insellösung" mit MACs wie bei Dirk Bechtel ist toll. Warum nicht? Beneidenswerte Schule, die sich das finanziell leisten kann.
Dabei ist nicht das Besondere, dass wir uns Macs statt PCs leisten können - die Macs waren einfach in der Anschaffung zum damaligen Zeitpunkt preiswerter! Wir brauchten Rechner mit einer bestimmten Konfiguration (z. B. Videoschnittmöglichkeit, also mit Firewire-Schnittstellen, Videoschnittsoftware, die damals schon bei Apple-Rechnern kostenlos mitgeliefert wurde, außerdem ein einfaches Office-Programm usw.), einfache Transportmöglichkeit in andere Räume durch All-in-One-Prinzip und noch einiges mehr - da waren die iMacs als Gesamtpaket damals günstiger als das günstigste Angebot, dass wir für die von uns gewünschte PC-Ausstattung bekommen hätten - das kann natürlich heute ganz anders aussehen.

Aber toll ist natürlich, dass wir überhaupt eigene Rechner für den Musikbereich bekommen haben!

Gast hat geschrieben:Bezeichnend und natürlich auch richtig ist, dass da auch noch der Haupt-Computerraum ist, in dem die Schüler auf das vorbereitet werden, was sie in der Arbeitswelt wirklich erwartet. Dass von 1000 Schülern vielleicht einer beruflich mit MACs arbeiteiten wird, ist kein Argument für MACs in der Schule. Mein Sohn studiert am SAE und hat bis zur Hochschulreife keinen MAC gesehen. Überhaupt kein Problem. MACs in einer Berufsschule bzw. einem beruflichen Gymnasium mit Medienzug machen wieder Sinn, weil eben berufsorientiert.
Auf welche Rechner die SchülerInnen "später" mal stoßen werden, ist m. E. völlig egal! Das wird immer wieder als Argument angeführt, bei Musikern und Grafikern pro Mac, bei anderen pro Windows - bis dahin werden aber sämtliche Betriebssysteme sowieso völlig anders aussehen! (Und ich fahre auch keinen Golf, nur weil ich damals meine Fahrstunden mit einem Golf absolviert habe...). Entscheidend ist doch die Bedienung der Programme; das Betriebssystem selbst sollte so intuitiv zu bedienen sein, dass man jederzeit von einem auf das andere wechseln kann (inzwischen arbeite ich auch an Windows-Rechnern, und mir kommt der Unterschied beim Handling von MacOS 9 und X größer vor als die Bedienungsunterschiede zwischen MacOS 9 und Windows 98 bzw. MacOS X und Windows NT...).

Leichter finde ich persönlich das Einrichten der Apple-Rechner als das von Windows-Rechnern für die SchülerInnen (aber das sehen Windows-Administratoren vielleicht auch anders) – die SchülerInnne müssen doch anschließend nur noch auf das Programmsymbol klicken, um die Software zu starten.

Wirklich relevant bezüglich der Plattform-Frage ist m. E. nur, ob die SchülerInnen ggf. die Möglichkeit haben sollen, ihre Arbeit zu Hause am Rechner fortzusetzen - das spricht für plattformübergreifende Software (wie Word, Excel, Quark, Cubase, Live, Photoshop,... je nach Anwendungsgebiet). Die genannten Programme bieten alle die Möglichkeit, mit den gleichen Dateien sowohl unter Mac als auch unter Windows zu arbeiten. Voraussetzung ist aber natürlich auch, dass die SchülerInnen die Software auch privat besitzen - und damit relativiert sich das Argument "Cross-Plattform" bei der genannten professionellen Software schon wieder deutlich, wenn man nicht der Arbeit mit Raubkopien bei SchülerInnen Vorschub leisten möchte.

Viele Grüße,
--Dirk Bechtel

P.S.: Ich fände es hilfreich, wenn Beiträge auch von Gästen mit einem Namen gekennzeichnet würden, damit man bei Diskussionen auch die Argumentationsstränge verfolgen kann. Danke!

Steffen Römmler

PC und Mac - der Einsatz ist entscheidend

Beitrag von Steffen Römmler » 23. Okt 2004 16:44

Dirk Bechtel hat geschrieben:
Gast hat geschrieben:Eine "Insellösung" mit MACs wie bei Dirk Bechtel ist toll. Warum nicht? Beneidenswerte Schule, die sich das finanziell leisten kann.
Dabei ist nicht das Besondere, dass wir uns Macs statt PCs leisten können - die Macs waren einfach in der Anschaffung zum damaligen Zeitpunkt preiswerter! Wir brauchten Rechner mit einer bestimmten Konfiguration (z. B. Videoschnittmöglichkeit, also mit Firewire-Schnittstellen, Videoschnittsoftware, die damals schon bei Apple-Rechnern kostenlos mitgeliefert wurde, außerdem ein einfaches Office-Programm usw.), einfache Transportmöglichkeit in andere Räume durch All-in-One-Prinzip und noch einiges mehr - da waren die iMacs als Gesamtpaket damals günstiger als das günstigste Angebot, dass wir für die von uns gewünschte PC-Ausstattung bekommen hätten - das kann natürlich heute ganz anders aussehen.
Diese Argumentation überzeugt mich absolut. Auch hast Du recht, wenn Du vermutest, dass es heute anders ist.
Dirk Bechte hat geschrieben: Aber toll ist natürlich, dass wir überhaupt eigene Rechner für den Musikbereich bekommen haben!
Gast hat geschrieben:Bezeichnend und natürlich auch richtig ist, dass da auch noch der Haupt-Computerraum ist, in dem die Schüler auf das vorbereitet werden, was sie in der Arbeitswelt wirklich erwartet. Dass von 1000 Schülern vielleicht einer beruflich mit MACs arbeiteiten wird, ist kein Argument für MACs in der Schule. Mein Sohn studiert am SAE und hat bis zur Hochschulreife keinen MAC gesehen. Überhaupt kein Problem. MACs in einer Berufsschule bzw. einem beruflichen Gymnasium mit Medienzug machen wieder Sinn, weil eben berufsorientiert.
Auf welche Rechner die SchülerInnen "später" mal stoßen werden, ist m. E. völlig egal! Das wird immer wieder als Argument angeführt, bei Musikern und Grafikern pro Mac, bei anderen pro Windows - bis dahin werden aber sämtliche Betriebssysteme sowieso völlig anders aussehen!
.......
Dem kann ich auch folgen.
Dirk Bechtel hat geschrieben: Wirklich relevant bezüglich der Plattform-Frage ist m. E. nur, ob die SchülerInnen ggf. die Möglichkeit haben sollen, ihre Arbeit zu Hause am Rechner fortzusetzen - das spricht für plattformübergreifende Software (wie Word, Excel, Quark, Cubase, Live, Photoshop,... je nach Anwendungsgebiet). Die genannten Programme bieten alle die Möglichkeit, mit den gleichen Dateien sowohl unter Mac als auch unter Windows zu arbeiten. Voraussetzung ist aber natürlich auch, dass die SchülerInnen die Software auch privat besitzen - und damit relativiert sich das Argument "Cross-Plattform" bei der genannten professionellen Software schon wieder deutlich, wenn man nicht der Arbeit mit Raubkopien bei SchülerInnen Vorschub leisten möchte.
Auch dem kann ich zustimmen.

Mir war in der Diskussion nur wichtig, dass man junge Kolleginnen und Kollegen nicht mit messianischem Eifer vom Einen oder dem Anderen versucht zu überzeugen, sondern den beabsichtigten Einsatz durch die Kolleginnen und Kollegen erhebt und dann differenziert berät.
Dirk Bechtel hat geschrieben: P.S.: Ich fände es hilfreich, wenn Beiträge auch von Gästen mit einem Namen gekennzeichnet würden, damit man bei Diskussionen auch die Argumentationsstränge verfolgen kann. Danke!
Du hast schon wieder Recht, lieber Dirk, ich hatte einfach vergessen mich einzuloggen :)

Steffen Römmler

Steffen Römmler

Auch PCs kann man vor Eingriffen sicher machen

Beitrag von Steffen Römmler » 23. Okt 2004 21:57

Dirk Bechtel hat geschrieben:
michael fromm hat geschrieben:ein weiterer vorteil ist für mich die tatsache, dass die "spezialisten" nicht in der systemsteuerung rumfummeln, wie es im "pc-labor" gerne geschieht ....
...und zwar sowohl unter den SchülerInnen wie unter den KollegInnen... :mrgreen:
Dafür gibt es die Selbstheilenden Arbeitsstationen (sheila) sowohl unter Novell als auch unter Windows oder Linux. Oder Hardwarelösung wie HDD-Sheriff (Dr.Kaiser-Systemhaus) - nach dem Boot ist alles wieder "goot". Und Admins haben noch ne Menge mehr drauf. Da die Computer für alle in der Schule normalerweise auch im Netz sind, wird normalerweise ein Admin vorhanden sein.

Am Rande bemerkt:
Der letzte Beitrag im Thread "Umfrage" ist genau von der Sorte, die in einer sachlichen Diskussion und einer kultivierten "Streit"-Kultur nichts zu suchen haben.

juergen.karl
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Musterlösung Baden-Württemberg

Beitrag von juergen.karl » 23. Okt 2004 23:32

Sorry hab nicht aufgepasst und einen neuen Thread eröffnet. Ich poste deshalb nochmals hier, vielleicht löscht der Moderator den anderen Beitrag :-)
--------------------
Die Netzwerkmusterlösung in BW sieht keine Verwendung von MAC vor. Linux, Novell und Windows2000 sind derzeit in Aktion.
Ich stelle gerne Hausaufgaben über LO-NET, die die Schüler z.B. mit den kostenlosen Programmen Finale Notepad, Sonar Start oder Cubasis lösen können und in der Schule wieder mit den großen Progs zur Nachbesprechung benutzen sollen. Mit der PC Musterlösung unter WIN2000 kein Problem. Wie siehts da mit MAC aus?
Im übrigen handelt es sich bei der Musterlösung u.a. um selbstheilende Arbeitsstationen und das landesweit ;-) - absolut empfehlenswert!

Markus Galla
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Beitrag von Markus Galla » 24. Okt 2004 09:03

Hallo,

ich glaube, die Frage ist nicht, welches System generell das bessere System ist, sondern, WANN und für WEN welches System das bessere ist.

Will man mit Notebooks arbeiten und benötigt eine gewisse Mobilität (weil z. B. kein Multimedia-Raum existiert), sind derzeit die iBooks die günstigste Lösung. Die Hardware ist in dieser Preisklasse den Windows-Plattformen klar überlegen. Dies gilt vor allem für die Wandler der Audio-Hardware. Auch für den Videoschnitt gibt der MAC mehr her als der PC von Haus aus (vor allem was Software angeht).
Hat man lange Zeit mit Logic gearbeitet und will die Arbeit damit auch fortführen (z. B. weil viele fertige Materialien vorliegen, die sich nicht auf Cubase oder andere Programme ohne Probleme übertragen lassen), kommt man um Apple nicht mehr herum.
Möchte man mit seinen Schülern mangels ausreichender Klangerzeuger mit Software-Instrumenten arbeiten, ist Logic dem Konkurrenten Cubase immer noch leistungsmäßig überlegen. Zumindest gilt das für alle Versionen vor der Logic Version 7 und der Cubase SX 3 Version. Ob sich da jetzt etwas geändert hat, müssen erst neue Vergleichstests zeigen.
Apple-Systeme sind darüber hinaus sehr wertstabil. Dies kann bei einem eventuellen späteren Verkauf (und Neukauf) von Vorteil sein.

Die Gegenposition:
Möchte/Muss man kompatibel zu den System der Schüler zuhause sein, ist Windows angesagt. Allerdings darf Logic Fun ja weiterhin eingesetzt und sicherlich auch frei kopiert werden. Apple hat die Freeware-Lizenz ja noch nicht entzogen. Man könnte also auch damit noch arbeiten.
Möchte man allerdings auf den großen Freeware-Pool im Internet zurückgreifen, weil kein Geld für den Softwarekauf vorhanden ist, sollte man besser zur Windows-Plattform greifen. Möchte man das System als Anwender nicht selbst administrieren, weil man entweder davon keine Ahnung hat oder es einfach nicht selbst machen will, ist es ebenfalls besser, auf Windows zu setzen. So kann zumindest der Informatiklehrer gelegentlich mal einen Blick auf das System werfen und es konfigurieren.

Sicherlich gibt es noch viel mehr Gründe für die eine oder die andere Position. Das hat auch gar nichts mit einem Frontenkrieg zu tun, sondern vielmehr mit reinen Fakten. Die Systeme sind einfach mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen behaftet, die man bei einer Neuanschaffung zu beachten hat.

Vorschlag:
Beschreibt doch einfach mal eure Systeme und den Einsatzzweck. Eine Bewertung der im Unterricht festgestellten Stärken und Schwächen gehört natürlich auch dazu, ebenso der Anschaffungspreis. So können Lehrer, die eine Neuanschaffung planen, sich einen Eindruck verschaffen und dies in ihre Überlegungen einfließen lassen.

Viele Grüße,

Markus

Steffen Römmler

MACs und PCs im praktischen Unterrichtseinsatz

Beitrag von Steffen Römmler » 24. Okt 2004 09:55

juergen.karl hat geschrieben:Die Netzwerkmusterlösung in BW sieht keine Verwendung von MAC vor. Linux, Novell und Windows2000 sind derzeit in Aktion.
Ich stelle gerne Hausaufgaben über LO-NET, die die Schüler z.B. mit den kostenlosen Programmen Finale Notepad, Sonar Start oder Cubasis lösen können und in der Schule wieder mit den großen Progs zur Nachbesprechung benutzen sollen. Mit der PC Musterlösung unter WIN2000 kein Problem. Wie siehts da mit MAC aus?
Im übrigen handelt es sich bei der Musterlösung u.a. um selbstheilende Arbeitsstationen und das landesweit ;-) - absolut empfehlenswert!
Mich würde mal interessieren, ob und wie MACs vernetzt werden? Kann man da auf gemeinsamen Drucker, Scanner, ... zu greifen?
Beispiel: Projektorientierter Unterricht, klare Aufgabenstellungen, Gruppenarbeit (zwei PCs in einer Gruppe), z.B. Recherchen im Internet, Zusammenstellung von Infos, virtuelles Heft, Musikbeispiele, Redebeiträge, Präsentation im MAGIX MusicMaker oder ... Die Gruppen tauschen übers Netz bzw. arbeiten am gleichen Dokument.
Wie sieht es mit dem Einsatz von pädagogischer Software aus auf den MACs. Also z.B. VNC? Wie kann man MACs remote ansprechen?

Gruß
Steffen Römmler

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michael fromm
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Beitrag von michael fromm » 24. Okt 2004 10:03

ihr lieben,
zur vernetzung:

http://www.apple.com/de/education/cart/

liebe grüße
michael fromm
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Gast

Beitrag von Gast » 24. Okt 2004 11:27

michael fromm hat geschrieben:ihr lieben,
zur vernetzung:

http://www.apple.com/de/education/cart/

liebe grüße
michael fromm
Hallo Michael,
es wäre schön, wenn Du etwas über Deine Erfahrungen mit vernetzten MACs aus Deiner Schule im Unterricht in Klassenstärke berichten würdest.

Viele Grüße
Steffen Römmler

Gast

Beitrag von Gast » 24. Okt 2004 17:34

ja, das wäre bestimmt schön!

allerdings sind die rechner im musiksaal nicht vernetzt, da sie keinen internetzugang haben. von daher habe ich die frage an einen kollegen weitergeleitet, der hoffentlich zeit findet, zu antworten ...

allerdings hab ich die frage wohl falsch verstanden; ich dachte sie sei allgemeiner natur und der link beantwortet zumindest die frage nach drucker und scanner. und: selbst wenn meine rechner vernetzt wären, könnte ich dies nicht beantworten, da ich in meinem musikunterricht keinerlei verwendung für diese hardware habe ...

projektorientierter unterricht mit klaren aufgabenstellungen, gruppenarbeit (zwei PCs in einer Gruppe), recherchen im internet, zusammenstellung von infos, virtuelles heft, musikbeispiele, redebeiträge, präsentation in GARAGE BAND (adäquat zum music maker) kann auch ein vernetzter mac; ich bin so unverschämt und behaupte das einfach mal so ... ;-)

VNC gibt es natürlich - wie für linux auch - für den mac und natürlich gibt es auch remote möglichkeiten.

von daher: genauso bis besser ...

was den einsatz in der schule angeht: am pc: logic, musicmaker, hammerhead, soundschool-synth, traktor, am mac: arbeit mit logic, mit garageband (music-maker), auch hier mit dem traktor.

einige der dinge, die ich mit logic mache, kannst du auf meiner homepage unter

http://www.musik-fromm.de/com.htm nachlesen.

liebe grüße
michael fromm

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